Jutta Hahne bekommt die Ehrennadel in Silber

Jutta Hahne bekommt die PARITÄTISCHE Ehrennadel in Silber

1983 entstand der Verein psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige Selbsthilfe Krebs e.V., kurz krebsberatung berlin genannt. Anmerkung von Jutta Hahne: „Der Name wird klein geschrieben, um den Krebs auch klein zu halten.“

Jutta Hahne lernte das Beratungsangebot vor circa 25 Jahren durch eigene Erkrankung und Betroffenheit kennen. Ihre Dankbarkeit für die erfahrene Beratung machte sie zur dauerhaften Spenderin. Als dann, vor mehr als 11 Jahren einmal eine Spendenbescheinigung nicht rechtzeitig ausgestellt wurde, erfuhr sie, dass die ehrenamtliche Kassenwartin des Vereins ihre Tätigkeit beendet hatte. Diese für den Verein missliche Situation und das eigene, gerade frische berufliche Ausscheiden aus dem Beruf, trugen zum Entschluss bei selbst ehrenamtlich tätig zu werden.

Jutta Hahne ist Dipl. Finanzwirtin. Ihr Entschluss wirkt ideal für den Verein, aber auch für Frau Hahne. Das wöchentliche Engagement von circa 10 Stunden als Kassenwartin und Vorstandsmitglied kostet zwar Energie, bringt aber auch viel Freude. Sie freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Team, kann Dinge bewegen, sorgt stets für korrekte Abrechnungen der Eigenmittel, verhandelt mit Entscheidern. Gemeinsam mit den Anderen organisiert sie die Abläufe und ist immer auf der Suche nach Mitteln um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Seit der Verein den PARITÄTISCHEN entdeckt hat und Mitglied wurde, freut sich Jutta Hahne über die gute Beratung und Unterstützung von Seiten des Verbandes.

Besonders erfolgreich setzte sie sich ein, als der Verein die Räumlichkeiten wechseln musste. Sie verhandelte mit dem neuen Vermieter, mit Handwerkern und Dienstleistern, organisierte Möbel für die neuen Räume und sorgte für die Logistik des Umzuges.

Jutta Hahne ist als gesunde Betroffene für den Verein tätig. Sie hat somit den erwünschten Abstand, der dem Anliegen und den Grundsätzen des Vereins entspricht. So treffen Ratsuchende auf erfahrene Menschen, die für sich selbst Wege gefunden haben mit der Erkrankung umzugehen. Dieses Kriterium ist entscheidend für die Mitwirkung an diesem einmaligen Beratungsangebot in Berlin und Deutschlandweit. Die inzwischen 68jährige, sehr agile ehrenamtliche Jutta Hahne trägt mit ihrem Einsatz wesentlich dazu bei, dieses Beratungsangebot für Menschen mit Krebserkrankungen zu sichern.

Das Eröffnungsfest in den neuen Beratungsräumen in der Cranachstrasse 59, 12157 Berlin, am 24.03.2011 war: Unbeschreiblich schön, Nachhaltig, Stolz, Echt glaubwürdig, Richtig lecker. Einfach stark, Redefreudig, Öffentlich wichtig, Frisch von der Leber, Froh und gelassen, Natürlich resolut, Unverfälscht ehrlich, Neulich erst, Großartig gelungen, Sehr informativ, Faszinierend, Ernsthaft überlegt, Souverän gemeistert, Tief beeindruckt. WIR SAGEN ALLEN DANKE!

Eröffnungsfest

Das Eröffnungsfest in den neuen Beratungsräumen am 24.03.2011

Souverän gemeistert

Souverän gemeistert

Redefreudig

Redefreudig

Neulich erst

Neulich erst

Richtig lecker

Richtig lecker

Großartig gelungen

Großartig gelungen

Froh und gelassen

Froh und gelassen

Ernsthaft überlegt

Ernsthaft überlegt

Öffentlich wichtig

Öffentlich wichtig

Unbeschreiblich schön

Unbeschreiblich schön

Unverfälscht ehrlich

Unverfälscht ehrlich

Nach einer zehnjährigen Modellphase wird das Projekt Unabhängige Patientenberatung nun als Regelangebot fortgeführt. In einer europaweiten Ausschreibung hatten die bewährten Projektträger der zurückliegenden Jahre den Zuschlag zur Fortführung der erfolgreichen Beratungstätigkeit erhalten. Zu den Projektpartnern der UPD gehören auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die beteiligten Verbraucherzentralen.

Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse, welche Therapiemöglichkeiten habe ich, wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen, was muss ich bei einem Kassenwechsel beachten? Unter der kostenlosen bundesweiten Telefonnummer 0800 / 011 77 22 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) finden Interessierte ab sofort wieder Rat.

Verzweiflung

Verzweiflung, Ängste - Ich bin ein anderer Mensch geworden

Mein Mann erkrankte im Oktober 1995 im Alter von 37 Jahren an Krebs. Unser Kind war zu diesem Zeitpunkt vier Monate alt, ich befand mich im Erziehungsurlaub. Mein Mann unterzog sich einer Operation und wurde anschließend bestrahlt. Nur knapp ein halbes Jahr später wurden Metastasen in der Leber entdeckt.

Mich überforderte der Umgang mit dieser Erkrankung, und ich entschied mich, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Juni 1996 war ich zum ersten Mal zu einem Beratungsgespräch in der Psychosozialen Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige e. V. Vier Jahre wurde ich durch die verschiedenen Phasen begleitet. Weiterlesen »