
Prof. Dr. Hannes Schedel
Der Trend in der Krebsnachsorge geht angesichts des Kostendrucks im Gesundheitswesen zu kürzeren, aber mehrmaligen Klinikaufenthalten von zwei bis drei Wochen. “Eine steigende Zahl von Krebspatienten, welche die Therapie wiederholen, finden dauerhaft den Weg zurück ins normale Leben”, sagt Prof. Dr. Hannes Schedel, Leiter der onkologischen Rehabilitationsklinik Prof. Schedel, im bayerischen Thyrnau-Kellberg bei Passau.
“Nach Operation oder Chemotherapie bereiten sich Krebspatienten in der onkologischen Rehabilitation wieder auf ein Leben im normalen Umfeld vor. Der Trend zu kürzeren Verweildauern in den Kliniken ist von den Kostenträgern vorgegeben. Bundesweit betrug im Jahr 2009 nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV), einem der größten Kostenträger in der onkologischen Rehabilitation, die mittlere Behandlungsdauer 23 Tage. Nur in Ausnahmefällen werde heute eine dreiwöchige Rehabilitationsmaßnahme verlängert”, weiß Prof. Hannes Schedel. Weiterlesen »
Britische und Schweizer Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Tumorblutgefäße mittels einer Lichttherapie gezielt zerstören können. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift “British Journal of Cancer” erschienen (doi:10.1038/bjc.2011.78).
Der Ansatz, dem Tumor die Blutzufuhr abzuschneiden, ist nicht neu. Mithilfe des neuen Verfahrens lässt sich diese Art der Krebsbehandlung aber sehr viel gezielter durchführen. Das verbessert nicht nur die Heilungschancen, sondern senkt auch das Risiko für Nebenwirkungen, da geringere Mengen von Medikamenten zur Behandlung notwendig sind.
Quelle: netdoktor.de – Krebstherapie: Licht zerstört Tumorgefäße
http://www.netdoktor.de/News/Krebstherapie-Licht-zerstoe-1134791.html
Im Rahmen des Weltkrebstages hat das Statistische Bundesamt die Zahlen zur Behandlung von Krebspatienten in Deutschland veröffentlicht. Leider ist, trotz aller medizinischer Fortschritte, der Krebs immer noch eine der häufigsten Todesursachen (216.128 Personen in 2009) in Deutschland. Die gute Nachricht ist allerdings, dass im gleichen Zeitraum bundesweit 1.496.089 an Krebs erkrankte und in medizinischen Einrichtungen behandelte Patienten wieder entlassen werden konnten.
Die Mehrzahl dieser Patienten verdankt ihr Leben der ausreichenden Versorgung mit Blutpräparaten. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die meisten Blutspenden zur Versorgung von Unfallopfern benötigt werden, wird der größte Teil tatsächlich für die Versorgung von Krebspatienten verwendet. Mit einem Anteil von rund 30% (Tendenz steigend) nimmt dieser den Spitzenplatz bei der Verwendung von Blutspenden ein, gefolgt von Herzerkrankungen und Magen- und Darmerkrankungen mit jeweils rund 20%. Die Versorgung von Unfallopfern findet sich hingegen mit rund 15% Anteil erst an vierter Stelle.
Dazu Prof. Dr. Thomas Müller, ärztlicher Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienst NSTOB: „Rund ein Drittel aller Blutpräparate wird zur Therapie von Krebspatienten eingesetzt. Bei den Krebserkrankungen wird meist mit Chemotherapie oder mit Strahlentherapie behandelt. Bei sehr vielen Patienten sind Blutübertragungen notwendig, weil das Knochenmark nicht richtig funktioniert und nicht in der Lage ist, Blut selbst herzustellen. Regelmäßige Bluttransfusionen sind deshalb oft notwendig, um eine Krebserkrankung zu überleben.“
Quelle: http://www.blutspende-nstob.de
Nach einer zehnjährigen Modellphase wird das Projekt Unabhängige Patientenberatung nun als Regelangebot fortgeführt. In einer europaweiten Ausschreibung hatten die bewährten Projektträger der zurückliegenden Jahre den Zuschlag zur Fortführung der erfolgreichen Beratungstätigkeit erhalten. Zu den Projektpartnern der UPD gehören auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die beteiligten Verbraucherzentralen.
Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse, welche Therapiemöglichkeiten habe ich, wie kann ich meine Ansprüche durchsetzen, was muss ich bei einem Kassenwechsel beachten? Unter der kostenlosen bundesweiten Telefonnummer 0800 / 011 77 22 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) finden Interessierte ab sofort wieder Rat.

medivere
Am Montag, 17.01.2011, 9.00 – 10.00 Uhr findet eine interessante Telefonsprechstunde von medivere.de statt zum Thema: “Biologische Krebstherapie, chronische Infektionen, Hormonsprechstunde” mit Dr. med. Heinrich Nemec. Unter dem Motto “Wir haben immer Sprechstunde” geht der Gesundheitsportal www.medivere.de innovative Wege in der Gesundheitskommunikation. Neben Live-Vorträgen von und mit erfahrenen Fachärzten, Heilpraktikern und Therapeuten bilden auch Telefonsprechstunden zu wechselnden Schwerpunktthemen einen Rundumservice zum Festnetztarif.